Leistung
Shopify-Migration
Umzug von WooCommerce, Shopware oder Magento auf Shopify – ohne dass die Rankings mit umziehen müssen.
Bestandsaufnahme
Was liegt im alten System, was davon muss mit? Produkte, Varianten, Kunden, Bestellhistorie, Gutscheine, Inhalte – und was man beim Umzug besser zurücklässt.
Datenübernahme
Produkte samt Varianten, Bildern und Metafeldern, Kundenkonten und Bestellhistorie. Der Teil, der in Anbieter-Tools gern zu 80 Prozent klappt – die restlichen 20 Prozent sind die Arbeit.
URLs und Weiterleitungen
Shopify erzwingt eigene Pfadmuster für Produkte und Kategorien. Jede alte Adresse braucht deshalb eine 301-Weiterleitung auf ihr neues Ziel, sonst verlierst du genau die Seiten, die heute ranken.
Umschaltung und Nachkontrolle
Livegang zu einer Zeit mit wenig Traffic, danach Kontrolle von Weiterleitungen, Indexierung, Zahlungen und Versandregeln. Ein Umzug ist nicht am Tag der Umschaltung fertig.
Kurz gesagt: Eine Shopify-Migration scheitert selten an den Produktdaten und fast immer an den Adressen. Wir ziehen Shops von WooCommerce, Shopware 5 und 6 oder Magento um – mit vollständiger Datenübernahme und einer 301-Weiterleitung für jede alte URL, damit die Sichtbarkeit mitkommt.
Woran Shop-Migrationen scheitern
Nicht an den Produktdaten. Die bekommt man mit genug Geduld immer übertragen. Migrationen scheitern an den Adressen.
Ein gewachsener Shop hat hunderte Seiten, die bei Google stehen: Kategorieseiten, Produktseiten, Ratgeberartikel. Shopify baut seine Pfade anders auf als WooCommerce oder Shopware – aus /kategorie/hundeleinen/ wird /collections/hundeleinen. Wer das nicht Adresse für Adresse abbildet, schickt jeden Besucher aus der Suche auf eine 404-Seite. Der Sichtbarkeitsverlust zeigt sich nicht sofort, sondern über die nächsten Wochen – und dann ist die Ursache schwer zu erkennen.
Wie läuft eine Migration zu Shopify ab?
In fünf Schritten: Bestandsaufnahme des alten Shops, Aufbau der Weiterleitungsliste aus den Seiten mit Traffic, Übernahme von Produkten, Kunden und Bestellungen in einen Testshop, Kontrolle der Sonderfälle, Umschaltung zu einer Zeit mit wenig Traffic. Danach folgt eine Nachkontrolle von Weiterleitungen, Indexierung und Zahlungen über mehrere Wochen.
Was wir vor dem Umzug festhalten
- Die Seiten, die heute Traffic bringen. Ohne diese Liste lässt sich hinterher nicht prüfen, ob der Umzug funktioniert hat.
- Die Sonderfälle im Sortiment. Staffelpreise, Produktbündel, Varianten mit eigenen Bildern, Downloads – das sind die Stellen, an denen Standardimporte scheitern.
- Die Anbindungen. Warenwirtschaft, Versand, Newsletter. Was am alten Shop hängt, muss am neuen wieder hängen – oder bewusst wegfallen.
- Was am alten Shop nicht funktioniert hat. Ein Umzug ist die einzige Gelegenheit, Altlasten liegen zu lassen, ohne dass es extra kostet.
WooCommerce, Shopware oder Magento – was ist anders?
Der Ablauf ist derselbe, die Fallen unterscheiden sich. WooCommerce legt Varianten als eigene Beiträge ab und hängt Attribute an Taxonomien; beides muss auf Shopifys Optionen-Modell umgesetzt werden. Shopware 5 und 6 haben eigene Kategorielogiken, Streichpreise und Kundengruppen, die in Shopify anders heißen oder eine App brauchen. Magento bringt meist die größten Datenmengen und die meisten Individualisierungen mit – dort ist die Bestandsaufnahme der längste Schritt.
Was der Umzug nicht ist
Kein Relaunch. Wenn gleichzeitig Design, Sortimentsstruktur und Plattform wechseln, lässt sich hinterher nicht mehr sagen, woran eine Veränderung lag. Wir trennen das: erst umziehen und stabilisieren, dann umbauen.
Wenn du ohnehin neu bauen willst, ist das kein Widerspruch – dann ist die Reihenfolge nur andersherum sinnvoll. Mehr dazu auf der Seite zur Shopify-Entwicklung. Wie der Shop nach dem Umzug schnell bleibt, steht unter Performance-Optimierung.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert eine Migration zu Shopify?
- Die Datenübernahme selbst ist in Tagen erledigt. Was Zeit braucht, ist die Vorbereitung: Sonderfälle im Sortiment aufspüren, die Weiterleitungsliste aufbauen, Anbindungen nachziehen. Rechne für einen gewachsenen Shop mit mehreren Wochen – der genaue Rahmen steht nach der Bestandsaufnahme.
- Verliere ich bei der Migration meine Google-Rankings?
- Nicht, wenn jede alte Adresse per 301-Weiterleitung auf ihr neues Ziel zeigt. Genau daran scheitern die meisten Umzüge: Die Produkte sind da, die Adressen nicht. Deshalb ist die Weiterleitungsliste bei uns Teil der Vorbereitung, nicht ein Nachgang.
- Welche Daten lassen sich zu Shopify übernehmen?
- Produkte mit Varianten, Bildern und Metafeldern, Kundenkonten, Bestellhistorie, Gutscheine und Inhaltsseiten. Kundenpasswörter lassen sich nicht übernehmen – Kunden setzen sie beim ersten Login neu. Das solltest du in der Kommunikation zum Umzug einplanen.
- Migration von WooCommerce oder Shopware – gibt es Unterschiede?
- Im Ablauf nicht, in den Details schon. WooCommerce speichert Varianten und Attribute anders als Shopify, Shopware 5 und 6 haben eigene Kategorielogiken und Streichpreis-Felder. Für beide gibt es bewährte Wege; entscheidend ist, die Sonderfälle vorher zu kennen.
- Sollte ich Migration und Relaunch zusammenlegen?
- Lieber nicht. Wenn gleichzeitig Plattform, Design und Struktur wechseln, lässt sich hinterher nicht mehr sagen, woran eine Veränderung lag. Erst umziehen und stabilisieren, dann umbauen – oder umgekehrt, wenn du ohnehin neu baust.




